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	<title>NoToRacism</title>
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		<title>Rassismus im Fußballsport &#8211; Spannung zwischen Fans und Spielern</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 17:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toleranz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußballsport]]></category>
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		<description><![CDATA[Fußball gehört zu den beliebtesten Sportarten auf der ganzen Welt und ist eine der bekanntesten Mannschaftssportarten überhaupt. Dabei finden sich im Fußball auch viele interkulturelle Einflüsse. Im Fußball finden sich Spieler aus unterschiedlichen Ländern, unterschiedlichen Aussehens, unterschiedlichen Alters, unterschiedlichen ethnischen Vorstellungen und unterschiedlicher Religion. Der Mannschaftsgeist und die Zielstrebigkeit der Spieler werden allerdings einige Male [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.prevent-racist-attack.org/wp-content/uploads/2011/11/Fußballerinnen-unterschiedlicher-Herkunft-300x199.jpg" alt="Der Artikel beschäftigt sich mit Rassismus im Fußballsport" title="Fußballerinnen unterschiedlicher Herkunft" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-29" /><strong>Fußball gehört zu den beliebtesten Sportarten auf der ganzen Welt und ist eine der bekanntesten Mannschaftssportarten überhaupt. Dabei finden sich im Fußball auch viele interkulturelle Einflüsse. Im Fußball finden sich Spieler aus unterschiedlichen Ländern, unterschiedlichen Aussehens, unterschiedlichen Alters, unterschiedlichen ethnischen Vorstellungen und unterschiedlicher Religion. Der Mannschaftsgeist und die Zielstrebigkeit der Spieler werden allerdings einige Male durch rassistische Vorfälle getrübt.</strong><span id="more-26"></span> </p>
<h2>Rassismus im Fußballsport</h2>
<p>Die Hooligan-Bewegung, die sich in den 1960er Jahren in England bildete ist nur eines der zu erwähnenden Beispiele, die den Rassismus im Fußballsport beschreibt. Die rassistische Bewegung zwischen Fans und Spielern ist jedoch nicht nur ein Thema der Vergangenheit, sondern zeigt sich auch immer noch in der heutigen Zeit. Während des Euro 2008 Qualifikationsspiels zwischen Italien und Kroatien, gab es kroatische Fans, die während des Spiels ein demonstratives, menschliches Hakenkreuz formten. Im selben Jahr beim Uefa Cup Spiel Zenit St. Petersburg gegen Olympique Marseille wurden drei schwarze Spieler aufgrund ihrer Hautfarbe gedemütigt und beleidigt. Rassistische Parolen standen dabei an der Tagesordnung, die Fans bewarfen die Spieler mit Bananen und imitierten Affengeräusche. Doch der Rassismus im Fußballsport verdeutlicht sich nicht nur durch psychische, sondern auch durch physische Gewalt. Der aus Simbabwe stammende Spieler Mike Tamvaniere, Spieler eines serbischen Fußballclubs, erlebte rassistische Beleidigungen und anschließende Attacken durch Neonazis im Jahr 2006 am eigenen Leib. </p>
<h2>Woher kommen diese rassistischen Spannungen?</h2>
<p>Toleriert werden sollte ein solches Verhalten definitiv nicht, gerade nicht im Fußballsport, wo es doch eigentlich darum geht, dass man mit Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, Können und Teamgeist etwas erreichen kann, ganz gleich, welcher Nation man angehört oder welche Farbe seine Haut hat. Die Spannungen zwischen Fans und Spielern, die sich aufgrund rassistischer Äußerungen und Vorfälle immer einmal wieder äußern, finden jedoch ihre fundierte Basis in den verschiedenen Mannschaften. Es ist nicht die Tatsache, dass eine Mannschaft aus verschiedenen Nationen besteht, sondern viel mehr das Fan-Sein, dass die rassistischen Spannungen schafft. Fan sein heißt, eine Mannschaft voll und ganz zu unterstützen und sie über alles andere und auch jeden anderen zu stellen. Fans lassen sich einvernehmlich kategorisieren, jedoch muss man bedenken, dass die vielen Fantypen und Fangruppen auch einmal Konflikte auslösen können. Es besteht eine regelrechte Feindschaft zwischen einzelnen Fangruppen, und diese lässt sich leichter dadurch zeigen, indem man die Spieler in aller Öffentlichkeit beleidigt als seine Meinung gegenüber den Fans einer anderen Mannschaft kundzutun.</p>
<h2>Kann man etwas gegen diese rassistischen Vorfälle tun?</h2>
<p>Völlig beseitigen kann man die rassistischen Spannungen natürlich nicht, jedoch sollte sich jeder ins Gewissen rufen, dass niemals etwas für seine Herkunft kann und man einen Menschen immer noch aufgrund seiner Identität und nicht seiner Nationalität begegnen sollte. Das Schönste am Fußball ist doch immer noch die Liebe zum Sport, sowohl für die Spieler als auch für die Fans. Und man kann ebenso gut Fan einer Mannschaft seine, ohne andere Mannschaften und Spieler zu diffamieren. Trotz alledem sind die genannten Vorfälle eher Ausnahme. Auch die Bundesliga setzt sich mit ihren Spielern und Vereinen für Toleranz und gegen Rassismus im Fußballsport ein, unter anderem auch mit dem Netzwerk FARE, das für das Einsetzten gegen Diskriminierung gegründet wurde. Seit 1997 ist die Initiative bereits in ganz Europa tätig. </p>
<p>Bildquelle: mkrberlin &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Mobbing im Beruf &#8211; was können Betroffene tun?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 17:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toleranz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
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		<category><![CDATA[Betroffene]]></category>
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		<description><![CDATA[Mobbing scheint in vielen Betrieben schon fast zum Berufsalltag zu gehören. Den Betroffenen wird dabei übel mitgespielt und hinterlässt im Ernstfall bleibende Spuren bei ihnen. Doch was kann der Betroffene tun um sich aus dieser scheinbar aussichtslosen Situation zu retten, und was sollte er besser lassen? Mobbing und seine Folgen Mobbing steht gewissermaßen für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.prevent-racist-attack.org/wp-content/uploads/2011/11/Mobbing-im-Beruf-300x225.jpg" alt="Der Artikel erläutert was Mobbing-Opfer im Beruf unternehmen können" title="Mobbing" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-22" /><strong>Mobbing scheint in vielen Betrieben schon fast zum Berufsalltag zu gehören. Den Betroffenen wird dabei übel mitgespielt und hinterlässt im Ernstfall bleibende Spuren bei ihnen. Doch was kann der Betroffene tun um sich aus dieser scheinbar aussichtslosen Situation zu retten, und was sollte er besser lassen?</strong><span id="more-21"></span></p>
<h2>Mobbing und seine Folgen</h2>
<p>Mobbing steht gewissermaßen für das Ziel, jemanden von seinem Arbeitsplatz wegzudrängen. Hierfür werden die verschiedensten Techniken angewandt, die alle einen persönlichen Angriff auf die betreffende Person darstellen. Häufig wird diese Person ausgegrenzt, beleidigt, kritisiert, verleumdet und ihr werden wichtige Informationen vorenthalten. Gerade auf lange Sicht gesehen führt Mobbing zu schweren psychischen und physischen Beschwerden, sehr häufig sind das zum Beispiel Beklommenheit, Alpträume, Magenbeschwerden, häufige Erkältungen, Angstzustände und Depressionen. Hierdurch kommt es zu einem deutlichen Leistungsabfall und einer gestiegenen Anzahl an Fehltagen, woraufhin der Chef den Druck auf das Opfer verstärkt. Aber nicht nur im Berufsleben wirken sich die Folgen aus &#8211; die Betroffenen verändern sich auch im Privatleben und in vielen Fällen kommt es zum Verlust des sozialen Umfeldes. Für das Mobbingopfer ist es also enorm wichtig, dass etwas dagegen getan wird. Je früher sich der Betroffene beginnt zu wehren, desto weniger ist mit den Folgen zu rechnen und umso mehr kann er einen kühlen Kopf bewahren.</p>
<h2>Die Möglichkeiten gegen Mobbing</h2>
<p>Der wohl wichtigste Punkt ist, dass der Betroffene selbst aktiv wird. Das bedeutet, er sollte sich selbst um die Verbesserung der Situation kümmern und nicht einfach darauf warten und hoffen, dass jemand anderes sich um die Angelegenheit kümmert. Agieren statt nur reagieren lautet das Motto. Dieses kann im besten Fall schon alleine dazu führen, dass das Mobbing aufhört. Zumindest wird es dem Opfer Selbstbewusstsein und Kraft geben, mit der Situation zurecht zu kommen.</p>
<p>Eine Art Mobbing-Tagebuch kann helfen: Dieses sollte alles dokumentieren, was im Bereich des Mobbings passiert. Die Angaben sollten mit dem genauen Zeitpunkt, Datum, Ort und der Aufzählung aller Mitbeteiligten versehen werden. Zudem sollten nach Möglichkeit Unterschriften von den Zeugen gesammelt werden. Nur in dieser Form haben die Dokumente auch vor höheren Instanzen Beweiskraft. In einigen Fällen kann ein Gespräch zwischen den beteiligten Personen eine Klärung mit sich bringen. Opfer und Täter sollten einen Termin vereinbaren, an dem sie in Ruhe über die Problematik sprechen können. Für beide Seiten ist es sehr wichtig, dass sie sich im Vorhinein genau überlegen, was und wie sie die Dinge ansprechen möchten. Kann keine Einigung erzielt werden und die Mobbingattacken gehen weiter, sollte das Opfer andere Personen ansprechen. Das kann der Vorgesetzte sein, aber auch zum Beispiel der Betriebsrat. Ist diese Maßnahme ebenfalls erfolglos, dann sollte man eine Beratungsstelle oder eine Selbsthilfegruppe aufsuchen. Hier werden mit einem weitere Möglichkeiten besprochen und bestenfalls eine zufriedenstellende Lösung gefunden. Den gerichtlichen Weg zu gehen sollte man sich dagegen gut überlegen. Für diesen braucht man eine stichhaltige Beweisführung und meistens führt er zu einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit einer Abfindungszahlung. Je nach Lage der Situation ist er zum Teil aber auch unumgänglich. Hierfür sollte dann eine Beratung durch einen erfahrenen Rechtsanwalt stattfinden. </p>
<p>Inhaber des Fotos: Sergej Seemann &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Die Gleichstellungsgesetze in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 16:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toleranz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergleichheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gleichstellungsgesetze in Deutschland sind verfassungsrechtlich abgesichert und beinhalten unterschiedliche Gesetze, die die Gleichstellung von Bevölkerungsgruppen im täglichen Leben unterstützen und die rechtlich Grundlage für selbige bieten.Vor allem in der Arbeitswelt sind die Gleichstellungsgesetze enorm wichtig, um einen fairen Arbeitsmarkt zu schaffen, der allen Menschen Arbeit ermöglicht und sie nicht aufgrund von bestimmten Merkmalen diskriminiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.prevent-racist-attack.org/wp-content/uploads/2011/11/Menschen-mit-Behinderung-300x200.jpg" alt="Gleichstellungsgesetze in Deutschland" title="Businessman in wheelchair working in the office with colleagues" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-16" /><strong>Die Gleichstellungsgesetze in Deutschland sind verfassungsrechtlich abgesichert und beinhalten unterschiedliche Gesetze, die die Gleichstellung von Bevölkerungsgruppen im täglichen Leben unterstützen und die rechtlich Grundlage für selbige bieten.Vor allem in der Arbeitswelt sind die Gleichstellungsgesetze enorm wichtig, um einen fairen Arbeitsmarkt zu schaffen, der allen Menschen Arbeit ermöglicht und sie nicht aufgrund von bestimmten Merkmalen diskriminiert.</strong><span id="more-15"></span></p>
<h2>Für Geschlechtergleichheit, gegen Diskriminierung</h2>
<p>Das Gleichstellungsgesetz teilt sich im Wesentlichen in zwei Oberbereiche. Es regelt die einerseits die Gleichstellung von behinderten und nicht behinderten Menschen sowie die Gleichstellung von Mann und Frau innerhalb der Gesellschaft. Diese Gesetze sind erforderlich, damit Menschen geschaffen werden, wenn sie ungerecht behandelt werden oder sich diskriminiert fühlen. Die Gleichstellungsgesetze sorgen z.B. dafür, dass Betriebe, die Menschen mit Behinderungen einstellen zusätzlich subventioniert werden. Im öffentlichen Dienst sind die agierenden Behörden dazu verpflichtet, eine bestimmte Quote im Hinblick auf die Gleichstellungsgesetze zu erfüllen – sie müssen Menschen mit Behinderungen einstellen. Ebenso muss eine bestimmte Frauenquote erreicht werden. Trotz entsprechender Gesetzgebung besteht in Deutschland an vielen Stellen weiterhin Handlungsbedarf. Während andere europäische Länder bereits seit Jahrzehnten mit gutem Beispiel vorangehen, schreitet die Gleichstellung in Deutschland nur sehr langsam voran.</p>
<h2>Inklusion &#8211; fit für die Zukunft</h2>
<p>Im Dezember 2006 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Schrift verabschiedet, die für alle 148 UN-Mitgliedsstaaten gilt. Dieses Papier soll die Eingliederung und Integration von behinderten Menschen innerhalb der Gesellschaft fördern. Seit März 2009 greift diese Vereinbarung auch in Deutschland. Die Integration fängt bei der Schulbildung an. Behinderte Kinder sollen die Möglichkeit haben, gemeinsam mit nichtbehinderten Kindern die gleiche Schule zu besuchen und dort gemeinsam unterrichtet werden. Bis dato gibt es in Deutschland nur sehr wenige Schulen, die dieses Modell tatsächlich praktizieren. Dabei spricht der Erfolg dieser Unterrichtsmethode von behinderten und nicht behinderten Schülern für sich. Für die Kinder ist der Umgang miteinander selbstverständlich und sie helfen ihren Mitschülern im Unterricht. Eine weitere Lehrkraft betreut die behinderten Kinder zusätzlich im Unterricht.</p>
<h2>Den Alltag gestalten</h2>
<p>Neben der Möglichkeit, eine angemessene Bildung zu genießen und einen geeigneten Studienplatz oder Arbeitsplatz zu finden, ist für behinderte Menschen auch die Teilnahme am öffentlichen und kulturellen Leben wichtig. Damit eine gleichberechtigte Gesellschaft entsteht, regelt die UN-Konvention gleichermaßen das Recht auf die so genannte Barrierefreiheit. Menschen mit Behinderungen sollen ihren Wohn- und Aufenthaltsort genauso frei wählen können wie nicht behinderte Menschen, ohne dabei Einschränkungen zu haben. Der Bau und die Gestaltung von Transportmitteln, Gebäuden und Straßen spielt hierbei eine ganz entscheidende Rolle. Auch im Internet bei der Gestaltung von Webseiten spricht man von Barrierefreiheit. Barrierefrei programmierte Webseiten ermöglichen z.B. Menschen mit einer Hör- oder Sehbehinderung, die Inhalte abrufen zu können. Neben den zahlreichen Gesetzen ist jedoch auch der einzelne Bürger gefragt, um eine gleichberechtigte Gesellschaft zu gestalten. Die ehrenamtliche Arbeit in Einrichtungen für Behinderte ist ein etabliertes und sehr nachhaltiges Modell für das tägliche Leben. </p>
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		<title>Die Antidiskriminierungsgesetze in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 15:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toleranz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Gleichbehandlungsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (Abkürzung: &#8220;AGG&#8221;) verbietet es, einen Menschen aufgrund seiner Herkunft, seiner Religion, seiner Weltanschauung, einer Behinderung, seines Geschlechts, seines Alters und seiner sexuellen Identität zu diskriminieren. Dieses Gesetz sichert Arbeitnehmern Rechtsansprüche zu, wenn Arbeitgeber dagegen verstoßen. Das Gesetz trat am 14.08.2006 in Kraft. Jeder Mensch ist gleichgestellt Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gilt in seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.prevent-racist-attack.org/wp-content/uploads/2011/11/Frauenquote-300x200.jpg" alt="Antidiskriminierungsgesetz " title="Die Antidiskriminierungsgesetze in Deutschland" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-5" /><strong>Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (Abkürzung: &#8220;AGG&#8221;) verbietet es, einen Menschen aufgrund seiner Herkunft, seiner Religion, seiner Weltanschauung, einer Behinderung, seines Geschlechts, seines Alters und seiner sexuellen Identität zu diskriminieren. Dieses Gesetz sichert Arbeitnehmern Rechtsansprüche zu, wenn Arbeitgeber dagegen verstoßen. Das Gesetz trat am 14.08.2006 in Kraft.</strong><span id="more-4"></span></p>
<h2>Jeder Mensch ist gleichgestellt</h2>
<p>Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gilt in seinem arbeitsrechtlichen Teil für Auszubildende und Arbeitnehmer der Privatwirtschaft, aber auch für Arbeitsplatzbewerber. Für öffentliche Angestellte und Beamte ist dies im Dienstrecht entsprechend festgelegt. Auch für das private Vertragsrecht gilt das AGG. Für Bürger untereinander und den Staat gilt bereits das in Artikel 3 des Grundgesetzes normierte Recht der Gleichbehandlung. Das AGG jedoch bezieht sich konkret auf die Bedingungen, unter welchen eine Person Zugang zu einer erwerblichen Tätigkeit erlangt &#8211; ebenso für ihren beruflichen Aufstieg. Somit werden alle Arbeitnehmer in ihren Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen einschließlich der Entlassungsbedingungen und ihrem Arbeitsentgelt gleich behandelt. Weiterhin schließt das AGG den gleichberechtigten Zugang zu praktischer Berufserfahrung, Umschulung, Weiterbildung, Berufsausbildung und Berufsberatung ein. Völlig gleichberechtigt, wie in den oben genannten Gesetzen festgelegt, wird die Mitwirkung und Mitgliedschaft in Arbeitgebervereinigungen und Gewerkschaften somit juristisch eingeordnet; die soziale Sicherheit, die Gesundheitsdienste und der Sozialschutz wird ebenso hier erfasst. Was der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, ist der einzelnen Person unabhängig ihrer unterschiedlichen Neigungen und ihrer Identität zugänglich, somit auch Dienstleistungen, Güter, Wohnraum und Bildung.</p>
<h2>Welche Formen eines Gesetzesverstoßes gibt es?</h2>
<p>Zum einen sieht § 3 Absatz 1 AGG die Definition einer sogenannten unmittelbaren Benachteiligung vor. Diese ist zu beobachten, wenn eine Person einer anderen in einer gleichen Situation aufgrund der oben genannten Unterscheidungskriterien übervorteilt wird. Die mittelbare Benachteiligung liegt vor, wenn beispielsweise durch einen Arbeitgeber Verfahren, Kriterien, Maßnahmen oder Vorschriften angewandt werden, die eine Gruppe aufgrund der erwähnten Unterscheidungsmerkmale diskriminieren, wenn Frauen schlechter als ihre männlichen Kollegen entlohnt werden. Die Belästigung nun enthält den Tatbestand der &#8220;Verletzung der Personenwürde&#8221;. Insbesondere gilt dies, wenn Beleidigungen, Entwürdigungen, Erniedrigungen, Anfeindungen, Einschüchterungen oder ähnliches feststellbar werden. Ein verschärfter Tatbestand der Belästigung ist diejenige sexuelle Art.</p>
<h2>Was geschieht bei Gesetzüberschreitungen?</h2>
<p>Auf Arbeitsplätzen ist Mitarbeitern gegen Ungleichbehandlungen im oben erwähnten Sinne ein Beschwerderecht gegeben (§ 13 AGG). Sind es andere Arbeitnehmer, die einen Kollegen ungleich behandeln, können diese gekündigt, versetzt oder abgemahnt werden &#8211; ebenso kann der Arbeitgeber Schutzmaßnahmen für die Vermeidung einer fortgesetzten Ungleichbehandlung errichten oder einleiten. Trotz Anspruch auf das Arbeitsentgelt kann ein Arbeitnehmer bei einer Belästigung seine Leistung verweigern. Trifft den Arbeitgeber ein Verschulden, besteht zudem noch ein Schadensersatzanspruch seitens des Arbeitnehmers (§ 15 Absatz 1 AGG). Dessen Höhe richtet sich nach Schwere und Art der Interessensschädigung, den Beweggründen und dem Anlass des Arbeitgebers, dem Grad des Verschuldens und der Dauer des Arbeitgebers, sowie darum, ob der entsprechende Fall wiederholt auftritt. Grundsätzlich ist (aus Sicht des Bundesarbeitsgerichtes) mindestens ein Monatsgehalt zu zahlen &#8211; ist ein Bewerber eindeutig aus Diskriminierungsgründen nicht eingestellt worden, sind dies drei Monate. Ein Betriebsrat kann auch dann klagen, wenn der Belästigte selbst keine juristischen Schritte durchführt.</p>
<p>Bild: shoot4u &#8211; Fotolia.com</p>
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